07.11.2014 /// Lesung /// Matthias Höltje /// Shakespeare und Tarot /// Schillerpalais /// Berlin

7. November 2014, Freitag, 19:00 Uhr

Matthias Höltje macht eine
Vorstellung seines Buches „Shakespeare und Tarot
im Schillerpalais
in der Schillerpromenade Neukölln

Schillerpromenade 4

12049 Berlin

Telefon 030-6272670

(U-Bahnhof Boddinstraße, U8)

 

Die Entdeckung des lange gesuchten Schlüssels zu Shakespeares Sonetten: Matthias Höltje erklärt ausgiebig und pointiert eine Auswahl aus den Sonetten. Im parallelen Blick auf die Tarotkarten erscheint unvermutet eine dritte Dimension. Bildlich und wissenschaftlich dargestellt offenbart sich nicht nur eine präzise Vorstellung von Shakespeares hintergründigem Universum, sondern zugleich auch ein zeitloses Kompendium menschlicher und kosmischer Zusammenhänge.

William Shakespeare gilt – sofern man jenen berühmten Namen für alle uns bekannten Veröffentlichungen tatsächlich für eine einzige und dieselbe Person (an)nehmen kann – als überaus universalistisch in den Kosmos des Lebens eindringender Dichter. Aber es ist nicht nur das irdische Tun, welches sich in Gier, Verlangen, Ehrgeiz, Hass, Mord und anderen Abgründen bei ihm wiederfindet … oder welches sich in der Liebe, der Sehnsucht und jener Suche nach Vervollkommnung zeigt.

Da ist auch das, was den Kosmos im Innersten zusammenhält und den Menschen in seinem Schaffen und Tun seit jeher bestimmt, gewiss auch formt … und letztlich natürlich bedingt.

Vermittels des Tarots erschließt sich ein völlig neuer Blick auf Shakespeare, denn die Jahrhunderte alten Weisheiten der Karten spiegeln sich auch in den Sonetten Shakespeares. Es ist eine postmoderne Betrachtung, ja, die Entdeckung einer gänzlich unvermuteten Dimension von Shakespeare, wenn man seine Sonette parallel mit den Wesenheiten des Tarots deutet. Der Autor und Forscher Matthias Höltje geht hier diesen Schritt beispielhaft mit 23 Sonetten und 23 Tarotkarten. Die bereits abgeschlossenen Studien von Höltje befassten sich dabei schon systematisch mit den ersten 78 Sonetten des Gesamtzyklus und werden auch noch als eine Komplettausgabe erscheinen.

Ein entscheidender Schlüssel zum Shakespeare-Verstehen und zum Lösen mancher Rätsel ist gefunden.

Advertisements

26.8.2014 /// 25 Jahre Mauerfall /// Lesung /// Manfred Haferburg /// Roman „WOHN-HAFT“ /// Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef SIBI

Der Mauerfall vom 9. November 1989 symbolisiert den Anfang vom Ende der deutschen Teilung – und jährt sich in wenigen Wochen zum 25. Mal. An das historische Ereignis erinnern das Städtische Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef, die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und die Buchhandlung Werber mit einer gemeinsamen Veranstaltung.

25 Jahre Mauerfall –

Manfred Haferburg liest aus seinem autobiographischen Roman „WOHN-HAFT“

26. August 2014, Dienstag, 19:00 Uhr

in der Aula des Siebengebirgsgymnasiums
(= Städtisches Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef, kurz auch“SIBI“)

Rommersdorfer Str. 78-82, 53604 Bad Honnef

Tel. (0 22 24) 9343-0

Lesung aus dem Roman „Wohn-Haft

Es liest der Autor Manfred Haferburg
— Eintritt frei —

Gemeinschaftsveranstaltung von
Buchhandlung Werber,
Hauptstraße 40, 53604 Bad Honnef LINK
Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Rhöndorf (Bad Honnef) LINK
und Siebengebirgsgymnasium LINK

 

Manfred Haferburg, WOHN-HAFT, KUUUK-Verlag, September 2013, ISBN 978-3-939832-59-1

 

Ergänzende Hinweise für Besucher:

Nach der Autorenlesung wird es Gelegenheit zu einer Fragerunde geben.

Auch ist der Autor gerne bereit, Buchexemplare (die man in begrenzter Anzahl auch noch vor Ort erwerben kann) zu signieren.

Die öffentliche Veranstaltung dauert ungefähr zwei Stunden.

Manfred Haferburg, 1948 im Osten Deutschlands geboren, wuchs in Sachsen-Anhalt auf. Er studierte in Dresden Kernenergetik und arbeitete im Atomkraftwerk Greifswald. Wegen seiner Weigerung der SED beizutreten und Spitzel der Stasi zu werden, geriet er ins Visier der Staatssicherheit. Er durchlebte viele  Monate Haft in verschiedenen Gefängnissen in Tschechien und in dem Stasigefängnis Hohenschönhausen. Nach seiner Odyssee strandete er in Bad Honnef.

Der Autor lebt heute in Paris.

Manfred Haferburg verarbeitet seine Erlebnisse in seinem autobiographischen Roman „Wohn-Haft“. Er wechselt glänzend die Perspektiven, schildert facettenreich das private Leben der Spitzel und ihrer Führungsoffiziere, ihre Motivation, ihre Gefühle, ihre Denkweise und sogar ihre Sorgen. So taucht der Leser in ein komplexes Beziehungsgeflecht ein, in dem zu Staatsfeinden erklärte Menschen gezielt  „zersetzt“ und Spitzel auf Spitzel angesetzt werden.